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Knigge Alltagsfrage: Muss ich auch die Partner meiner Freunde einladen?

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Knigge Alltagsfrage: Muss ich auch die Partner meiner Freunde einladen?

Leser der Nürnberger Nachrichten stellen Alltagsfragen rund um das menschliche Miteinander.

Heute: „Ich möchte meinen runden Geburtstag gerne in kleiner Runden feiern. Jetzt frage ich mich, muss ich die Partner und Partnerinnen meiner alten Studienkollegen auch einladen, obwohl ich sie zum Teil gar nicht kenne?“

Es antwortet Knigge-Expertin Stefanie Frieser:

Im dem Fall ist die Sache klar: Ja, Sie müssen die Partner auch einladen. Es sei denn, Sie stellen das Ganze unter ein Motto wie„Ladies Night“. Dann geht es. In allen anderen Fällen wäre es aber unhöflich, die Partner außen vorzulassen. Denn bei einem Paar gehört der Partner nun mal einfach dazu. Ihn nichtmit einzuladen, könnte einigen sauer aufstoßen. Es gibt ja Paare, bei denen geht kein Blatt dazwischen, die unternehmen nichts mehr ohne den anderen. Andererseits gibt es auch Paare, da ist der Partner oder die Partnerin vielleicht ganz froh, wenn er oder sie sozusagen „raus aus der Nummer“ ist und nicht mitgehen muss - zumal wenn er Sie gar nicht, oder nicht gut, kennt. Um diese Möglichkeit elegant zu eröffnen, könnten Sie an die Einladung anhängen: „Bitte gib mir Bescheid, ob du kommen kannst und ob du mit Partner oder alleine kommst. Damit ich das Essen besser planen kann.“ Das ist ganz neutral und sachlich, aber Sie bereiten damit den Weg, dass das Paar sich bespricht und der Partner vielleicht sagt: „Ach weißt du was, Schatz, bist du mir böse, wennich nicht mitgehe...“ Durch die Formulierung in der Einladung fühlt sich der Partner weniger verpflichtet mitzukommen. Manch einer ist da vielleichtganz froh drum!

Umgekehrt ist es im Übrigen so, dass man, wenn es nicht explizit in der Einladung steht, nicht einfach mit seinem Partner oder der Partnerin bei einer Einladung auftauchen sollte. Geht es nicht klar hervor, dann ist es ratsam, einfach beim Gastgeber vorher nachzufragen. Grundsätzlich gilt: Immer da, wo man nicht kommuniziert, besteht die Möglichkeit von Unklarheiten.

Quelle: Nürnberger Nachrichten

» Stefanie Frieser

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